5 Fragen an... Marco de Matteis

 

1. Wo engagieren Sie sich?
•    „Schwerte pflanzt“
•    „Schwerte nachhaltig“
•    Radfairkehr in Schwerte

 

2. Wie sind Sie an diese ehrenamtlichen Tätigkeiten gekommen?
Durch eine Veranstaltung von „Schwerte zusammen“. Hier wurde der Film „Tomorrow – die Welt ist voller Lösungen“ gezeigt. Zuvor hatte ich mit einem Gefühl der Ohnmacht die vielen schlimmen Nachrichten über Artensterben, Nahrungsmittelproduktion, Umwelt- und Klimakrise etc. wahrgenommen.
Der Film hat mir Hoffnung gegeben, dass ich durch persönliches Engagement etwas verändern kann, das ich Einfluss nehmen kann.

3. Wenn Sie einen Wunsch frei hätten,  was würden Sie sich für Ihr Projekt wünschen?
Unterstützung durch die Kommune, die über Schulterklopfen hinaus geht und mehr Bürger*innen, die sich bei uns engagieren.


4. Haben Sie eine Philosophie oder eine Vision, die hinter Ihrem Engagement steht?
Durch positive Beispiele die Umwelt- und Lebenssituation in Schwerte verbessern und dadurch Menschen zur Nachahmung anregen.
Meine/unsere Vision:
•    Durch unsere Aktivitäten ist Schwerte zu einem lebens- und liebenswerteren Ort geworden…
•    … es hat sich eine lebhafte Gemeinschaft gebildet, die mehrere Gemeinschaftsgärten betreibt, sich austauscht und unterstützt
•    … öffentliche und private Freiflächen sind begrünt
•    … alles summt und brummt
•    … im gesamten Stadtgebiet sind Naschbeete zu finden
•    … das Bewusstsein für die Umwelt ist deutlich größer
•    ... Obst- und Gemüse wird mehr gewertschätzt und von vielen nachhaltig angebaut und
•    … alle Kindergärten und Schulen beteiligen sich an Schwerte pflanzt!


5. Was meinen Sie persönlich in welchen Bereichen Schwerte neues Engagement und neue Projekte gut gebrauchen könnte?
•    Solidarische Landwirtschaft: Traditionelle, Ressourcenschonende Bewirtschaftung, Wertschätzung von Lebensmittel, Entkopplung von Nahrungsmitteln von den Zwängen des Marktes
•    Bürger-Energie-Genossenschaft: Produktion und Nutzung Erneuerbarer Energien durch die Schwerter Bürger*innen.
•    Ökologische Aufwertung der Ruhrauen und Errichtung einer Ökostation in den Ruhrauen im Zusammenhang mit der Renaturierung der Ruhr. Möglicher Standort wäre die Streuobstwiese neben dem Rohrmeisterei-Plateau.
•    Verkehrserziehungskampagne: Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer*innen, Rechte von Radfahrern
 


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