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29.03.2022

Vernetzungskonferenz - Die Zukunft der Beteiligung

Gegen rückläufiges traditionelles Ehrenamt hat sich sehr viel spontanes, queres und kompetentes Engagement gebildet, oft mit viel Emotionen verbunden ("Wutbürger") und social media gestützt. Gewählte Gemeindevertreter*innen kommen oftmals kaum hinterher, Verwaltungen sind unterbesetzt, um alle Optionen durchzuplanen; viele Projekte reichen weit in die Zukunft - bis sie eintreten, ist der Frust vorprogrammiert.

Dann treten Grundsatzdiskussionen an die Stelle über "die Politik", "die Bürger", "das Vertrauen", "die Demokratie" statt pragmatischer Aktionen und Teilhabeprojekten.

Bildlich ist der "Geist der Beteiligung aus der Flasche" und kann nicht wieder eingefangen werden. Wie wird das in Zukunft aussehen, wenn ganz andere politikferne, sprachunkundige Gruppen oder künftige Bürger*innengenerationen teilhaben? Letztlich geht es um das "öffentliche Zusammenleben" zwischen privaten und staatlichen (und wirtschaftlichen!) Interessen. Auf was gilt es zu achten bei Maßnahmen, Projekten, Beschlüssen, welche Verfahren können helfen?

Es referiert Dr. Konrad Hummel, Sozialwissenschaftler, ehemaliger Leiter der Geschäftsstelle Bürgerengagement im Sozialministerium Baden-Württemberg, Beauftragter des Oberbürgermeisters in Mannheim, Gemeinderatsmitlgied und engagierter Bürger.

Im Anschluss an das Impulsreferat wollen wir an Thementischen eine mögliche Schwerter Zukunft beleuchten und entwickeln. Auch hierbei steht uns Dr. Konrad Hummel mit seiner Erfahrung zur Verfügung.

Flyer