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18. Februar 2017 - Verbraucherzentrale Schwerte

Heute stellte sich die Verbraucherzentrale Schwerte vor. Angelika Weischer, Leiterin der Beratungsstelle und ihr Kollege Christian Schwarzfischer freuten sich darauf aktuelle Themenschwerpunkte der Beratungstätigkeit vorzustellen. Zum einen hielten sie Infos zum Thema "Fake-Shops" bereit und erklärten den Besucherinnen und Besuchern, woran man einen Fake-Shop erkennt und was man in einem Fall eines Betruges tun kann. Zum Anderen informierten sie über Verträge, die an der Haustür geschlossen worden sind. Sie gaben Tipps, was zu tun ist, wenn man voreilig eine Unterschrift gesetzt hat. Die Rechte und Pflichten als Verbraucher zu kennen, ist gar nicht so einfach. Die Verbraucherzentrale hilft dabei.

11. Februar 2017 - Leuchtturm e.V. Schwerte

Heute stellte sich der Leuchtturm e.V. Schwerte, das Beratungszentrum für trauernde Kinder, Jugendliche und Familien, vor. Jeweils um 10 und 12 Uhr wurde die Arbeit des Vereins in einem Kurzvortrag präsentiert. Begegnungen und Gespräche waren jederzeit zwischen 9 und 13 Uhr möglich.
Seit 2009 bietet der Verein Kindern und Jugendlichen in Zeiten der Trauer professionelle pädagogische und psychologische Unterstützung und Beratung, damit dieser Erlebte Verlust ihr weiteres Leben nicht überschattet und neues Vertrauen aufgebaut werden kann.
In Einzelberatungen und in altersspezifischen Gruppenangeboten finden Kinder, Jugendlichen und Bezugspersonen einen geschützten Raum und Zeit für ihre Erlebnisse, Erinnerungen, Gefühle und Fragen. Indem Trauer durch Geschichten, Spiel, Bewegung, Musik und Kreativität Form und Ausdruck erhält, wird das Risiko von (psycho-)somatischen Störungen und Entwicklungsverzögerungen gesenkt. Auf andere zu treffen, die sich in ähnlicher Situation befinden und das Gefühlsmeer der Trauer kennen und verstehen, schenkt Trost und Solidarität. Die besondere Atmosphäre in der Gruppe, der behutsame Umgang miteinander helfen Kindern und Jugendlichen, ihren individuellen Weg zu finden und die Trauer zu verwandeln in neuen Lebensmut.
Leuchtturm e.V. arbeitet bewusst mit dem ganzen System der Familie, damit Gemeinschaft sich neue findet und die Neuorientierung in dieser schweren Zeit der Veränderung gelingen kann.
Fachlich geschulte Trauerbegleiter und qualifizierte Ehrenamtliche stehen dabei mit Achtsamkeit und Knowhow zur Seite. Die Gruppenangebote finden auf Grund des hohen Bedarfes an drei Standorten im Kreis statt: in Schwerte, Unna und Bergkamen.
Um die Gesellschaft für das Thema „Tod und Trauer“ zu sensibilisieren, ist es dem Verein außerdem ein besonderes Anliegen, mit Informationsveranstaltungen an die Öffentlichkeit zu gehen.

04. Februar 2017 - Evangelische Frauenhilfe Schwerte

Heute begrüßten wir die Evangelische Frauenhilfe Schwerte. Unter dem Motto "Frauenhilfe ist anders als Sie denken" stellten sich die Frauen der evangelischen Frauenhilfen in Schwerte im "Forum SCHWERengagierTE" von 10 bis 13 Uhr vor.
Ursprünglich 1837 als "Hülfe" für  Menschen in "versteckter Armut" gegründet, geht es den evangelischen Frauen heute zwar immer noch um die Hilfe, zum Beispiel beim Kuchenverkauf zweimal im Jahr in der Fußgängerzone. Hier werden aktuelle Projekte der Diakonie unterstützt. Darüber hinaus werden in den neun Nachmittagsgruppen und den drei Abendkreisen aber auch aktuelle Themen aus Kirche und Gesellschaft, wie zum Beispiel "Organe spenden", historische Personen (die Frauen der Reformation) oder Themen aus der eigenen Kirchengemeinde kritisch beleuchtet. Natürlich beteiligen sich die Frauen aktiv am Gemeindeleben in St. Viktor oder in ihren jeweiligen Bezirken.
Kontakt: Christel Timmer, Tel.: 02304 - 12615

28. Januar 2017 - CVJM Ergste

Heute stellte sich von 10 bis 13 Uhr der CVJM Ergste vor. Der Christliche Verein Junger Menschen in Ergste ist Teil des größten christlich-ökumenischen Jugendverbands in Deutschland. Vor Ort bietet er für Jung und Alt unterschiedliche Angebote: Eine Jungschargruppe für 8 bis 12jährige Kinder, Sommerfreizeiten für Jugendliche und Chorarbeit für Erwachsene. Dabei stehen Gemeinschaft, Spiel und Spaß im Mittelpunkt, aber auch die Begegnung mit Themen des christlichen Glaubens. Dabei ist dem Verein immer wieder auch die Kooperation mit der Ev. Kirchengemeinde und anderen CVJMs in der Umgebung wichtig.

Im Forum wurde heute besonders die Jugendfreizeit nach Kroatien beworben. Im Zeitraum vom 14. – 26. Juli 2017 ist das Reiseziel der Freizeit der grösste Campingplatz der Insel Losinji in Kroatien. Die Insel Losinji liegt im Norden Kroatiens in der Kvarnerbucht. Die romantische Stadt Mali Lošinj liegt von der Inselgruppe eingeschlossen in der größten Bucht. Dank ihrer üppigen mediterranen Pflanzenwelt ist sie eine bezaubernde „grüne Perle“.

21. Januar 2017 - WEISSER RING

Heute stellte sich von 10 bis 13 Uhr die Opferschutzorganisation WEISSER RING – Außenstelle Unna vor. Der WEISSE RING ist seit 40 Jahren aktiv in der Unterstützung von Opfern von Gewalt- und anderen Straftaten! Dabei kann im Bedarfsfall in vielfältiger Weise materiell und Immateriell Unterstützung geleistet werden!

Viele Prominente wie derzeit 10 „Tatort“-Kommissare tragen durch ihr Engagement dazu bei, den WEISSEN RING bekannt zu machen! Der WEISSE RING zeichnet sich dadurch aus, dass mit den ca. 3.800 Mitarbeiter*innen fast ausschließlich ehrenamtlich gearbeitet wird. So kommen Spenden, Mitgliedsbeiträge u.a.m. direkt in der Hilfe für Opfer an und versickern nicht. Die ebenfalls ehrenamtlich organisierte Außenstelle Unna besteht derzeit aus einem Team von sieben Mitarbeitern*innen und ist erreichbar unter: Frau Silvana Weber: 02307-261 1216 oder Herr Reinhard Streibel: 0157 346 52223. Das Opfertelefon des WEISSEN RINGS ist bundesweit unter der kostenlosen Rufnummer 116 006 erreichbar. 

14. Januar 2017 - Türkischer Elternbund

Heute stellte von 10 bis 13 Uhr der "Verein Türkischer Elternbund Schwerte und Umgebung e.V." seine Kinder- und Jugendarbeit vor. Um 11 Uhr trat die Kinderfolkloregruppe 7 Renk (7 Farben) auf und zeigt Folkloretänze.

Der "Verein Türkischer Elternbund Schwerte und Umgebung e.V." entstand 2004 aus einer Initiative türkischer Eltern. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, türkische Kinder und Eltern im Bereich Schule und Erziehung zu unterstützen. Der Verein möchte den Eltern die vorhandenen Möglichkeiten des Schulsystems und die Förderung des muttersprachlichen Unterrichts näher bringen. Der aktive Verein führt kulturelle Veranstaltungen, Informationsabende, Beratungsgespräche und Fortbildungsseminare durch, um im Bereich Schule und Erziehung andere türkische Eltern zu unterstützen und die Integration der Kinder zu fördern.

17. Dezember 2016 - Traudl Smitka-Stiftung

Heute begrüßten wir Traudl Smitka, die um 11 Uhr ihre Stiftung bei einem Vortrag mit zahlreichen Bildern vorstellte.

Die Traudl Smitka-Stiftung wurde 2002 gegründet, um das Fortbestehen der seit vielen Jahren durch Einzelspenden mitfinanzierten Projekte dauerhaft zu sichern. Mehrere Hilfsprojekte werden seit vielen Jahren unterstützt. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt derzeit bei Projekten für Flüchtlinge, Aids- und Kriegswaisen in Uganda/Ostafrika. Durch die Übernahme der Kosten für Schulgeld, Lernmaterial, pflichtgemässe Schulkleidung, eine Schulmahlzeit, sowie die nötigste medizinische Versorgung wird den Kindern in Kampala ein Schulbesuch erst ermöglicht. Waren es in 2008 noch 10 Kinder, so sind es heute mittlerweile 155.

Viele Flüchtlinge sprechen kein Englisch oder sind Analphabeten. Seit 2013 hat die Stiftung für diesen Personenkreis Bildungsmaßnahmen begonnen, mit dem Ziel, die Teilnehmer so weit zu fördern, daß sie in der Lage sind, den Lebensunterhalt für sich und ihre Angehörigen selbst zu sichern.

Spenden kommen zu 100% dem Stiftungszweck zugute. Alle anfallenden Kosten für Verwaltung, Gebühren, notwendige Reisen, u.s.w., werden vom Stiftungsvorstand privat übernommen.

10. Dezember 2016 - Tag der Menschenrechte

Anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte präsentierte sich die Amnesty Ortsgruppe Schwerte im Forum SCHWERengagierTE. 

Jedes Jahr im Dezember setzen sich weltweit hunderttausende Menschen mit Briefen und E-Mails für ausgewählte Amnesty-Einzelfälle ein und fordern Regierungen auf, gewaltlose politische Gefangene freizulassen und Unrecht zu beenden. Und sie schicken Solidaritätsnachrichten an Menschen, deren Rechte verletzt wurden. In der Zeit von 10-13 Uhr sammelten Aktive der Ortsgruppe Unterschriften für Briefe an die malawische Regierung in denen sie fordern, Menschen mit Albinismus, wie die  10jährige Annie Alfred, zu schützen. In Malawi müssen Menschen mit Albinismus ständig in Angst leben, weil "Wunderheiler" behaupten, dass Knochen oder Körperteile von Menschen mit Albinismus Glück bringen. Die malawische Regierung unternimmt nicht genug, um die Betroffenen zu schützen.

Außerdem hat sich die Gruppe drei weitere Fälle ausgesucht: 
- eine Iranerin, die zu lebenslanger Haft verurteilt wurde. Sie wurde in der Haft gefoltert und misshandelt und läuft Gefahr, ihr Augenlicht zu verlieren. Die Behörden verweigern ihr die dringend notwendige ärztliche Behandlung,
- ein indonesischer Lehrer, der 2007 nach einer friedlichen Demonstration inhaftiert und deswegen zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt wurde,
- ein chinesischer Wirtschaftsprofessor, der zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt wurde, weil er ein Internetportal gegründet hat, das über die Situation der uigurischen Minderheit in China informierte.
Alle Appellbriefe können noch bis zum 17. Dezember in der Stadtbücherei Schwerte, während der Öffnungszeiten, unterschrieben werden.

03. Dezember 2016 - Tag des Ehrenamts

Anlässlich des alljährlichen „Internationalen Tag des Ehrenamtes“ lud das Freiwilligenzentrum Schwerte „Die Börse“ in diesem Jahr am Samstag, 03. Dezember 2016 ein in das „Forum SCHWERengagierTE“. In der Zeit von 10.00 bis 13.00 Uhr waren alle Interessierten herzlich willkommen, sich zu informieren und ehrenamtliches Engagement in Schwerte hautnah zu erleben.
Unter anderem haben ehrenamtliche Lesepaten und Sprachhelfer ihre Tätigkeit vorgestellt und in einer eigens eingerichteten Lese-Ecke von 10 – 13 Uhr ein Programm für die „Kleinen“ im Kindergarten- und Grundschulalter angeboten. Zur Unterhaltung der Erwachsenen trat um 11:15 Uhr das „Erste Schwerter Senioren-Improvisationstheater“ auf. Die Laienschaulspieler, die mit viel Spaß und Experimentierfreude ihr eigenes Programm entwickeln, gaben Ausschnitte aus ihrem Repertoire.
Während der ganzen Zeit bestand die Möglichkeit, die Spannbreite des ehrenamtlichen Engagements in Schwerte kennenzulernen und sich bei dem ehrenamtlichen Team des „Freiwilligenzentrums Schwerte“ persönlich zu informieren. 

Da das Ehrenamt generell von großer Bedeutung ist für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und für das Funktionieren des Gemeinwesens, wurde dieser Tag 1985 von den Vereinten Nationen beschlossen zur Anerkennung und Förderung des freiwilligen Engagements. Seitdem ersetzt dieser Tag in Deutschland den jeweils am 2. Dezember begangenen „Tag des Ehrenamtes“. Außerdem werden an diesem Tag auch besonders engagierte Personen mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland geehrt.

26. November 2016 - Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

Die Arbeitsgemeinschaft Schwerter Frauengruppen ist ein überparteiliches Frauenbündnis, besteht seit 1989 und setzt sich  aus Frauengruppen der Parteien, Fraueninitiativen und -gruppen, Verbänden, Vereinen und Institutionen, der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Schwerte sowie interessierten Frauen zusammen. Mit Blick auf die weibliche Lebenssituation in Schwerte setzt sie sich für Bürgerinnen ein, meldet sich zu frauenpolitischen Themen in der Kommunal-, Kreis- und Landespolitik zu Wort, entwickelt gemeinsame Aktionen, Forderungen und Stellungsnahmen zu relevanten frauenpolitischen Themen.
Am 26. November legte die Arbeitsgemeinschaft den Schwerpunkt auf das Thema  "Nein zu Gewalt an Frauen" rund um den internationalen Gedenktag im November, den "Terre des femmes" alljährlich ausruft sowie auf frauenherabwürdigende sexistische Werbung. Unterstützt wurde die AG durch Mitarbeiterinnen des Frauenforums Unna.

19. November 2016 - 2. Schwerter Krippenweg

Am 19. November begrüßten wir den Arbeitskreis Schwerter Frauengeschichte(n). Der Arbeitskreis hat sich zum Ziel gesetzt, Frauen ins Gespräch zu bringen, Frauengeschichten sichtbar zu machen und ihnen im Erzählcafé ein Gesprächsforum zu bieten, gemeinsame Projekte zu finden, auszuführen und zu veröffentlichen. Gleichzeitig vernetzt der AK Schwerter Frauengeschichte(n) frauenkulturelle Angebote und Projekte.

Der 2. Schwerter Krippenweg, bisher der einzige im Ruhrgebiet, steht wieder unter der Überschrift „Folge dem Stern“. Er findet statt vom 27. November 2016 bis zum 8. Januar 2017 und wird wie im letzten Jahr von unserem Bürgermeister Heinrich Böckelühr eröffnet. Der 2. Schwerter Krippenweg ist diesmal als Rundweg konzipiert. Der Weg beginnt am Marktplatz zwischen dem Ruhrtalmuseum, der St. Viktor-Kirche und dem St. Viktor Gemeindehaus und führt über den Norbert-Kaufhold-Weg, durch die Kötterbachstraße, über die Mühlenstraße, an der Mühle vorbei in Richtung Rohrmeisterei, über den Platz der Rohrmeisterei, vorbei am Eingang Theater am Fluss, über den Wuckenhof und zurück über die Kötterbachstraße zum Markt.
Der Krippenweg ist das 6. Projekt des Arbeitskreises Schwerter Frauengeschichte(n). Herausgegeben wurden neben verschiedenen Veranstaltungen wie Ausstellungen der Dauerkalender „Kräutergarten-Hexenküche“, das Buch „Begegnungen in Schwerte – Autorinnen treffen Künstlerinnen“ und das letzte Buch „Starke Frauen.Schlaue Köpfe“.

12. November 2016 - Lions-Damen Schwerte-Caelestia

Heute stellten sich die Lions-Damen Schwerte-Caelestia vor. Sie präsentierten ihren neuen Adventskalender und verkauften Karten für die 3. After Work Dance Party. 
Der Club setzt einen Schwerpunkt in der Unterstützung von Kindern und Frauen in Notlagen sowie von förderungswürdigen sozialen Einrichtungen – und das oftmals in Projekten, die über Jahre gehen: In über 10 Grundschulklassen wird der Zusatzunterricht Klasse2000 gefördert / das Hospiz erfährt tatkräftige und monetäre Unterstützung beim Hospizlauf und durch Beteiligung beim Garten Eden / die Außenanlage der Wohngruppe Meiner Weg für Menschen mit Handikap wird durch gemeinsame Gartenaktionen in Schuss gehalten / die After-Work-Dance-Parties in der Rohrmeisterei werden wieder den Kindern und Jugendlichen zugute kommen, genauso wie die Erlöse aus dem beliebten Adventskalenderverkauf in unserer Ruhrstadt.

05. November 2016 - Filius e.V.

Am ersten Novemberwochenende begrüßten wir den Verein Filius e.V.
Filius e.V. arbeitet seit 2012 mit Tsogang Basadi, einem gemeinnützigen Verein in Südafrika zusammen. Bisher ermöglicht der Verein den Kindern eine warme Mahlzeit am Tag. Dies ist oft ihre einzige Mahlzeit. Darüber hinaus werden seit 2013 die Schuluniformen finanziert. 2016 konnte ein Gebäude aus Vereinsmitteln fertiggestellt werden, damit die Kinder nicht mehr im Freien oder einer Garage essen müssen. Das Ziel des Vereins ist "Hilfe zur Selbsthilfe". Zu den Kindern und Helferinnen von Tsogang Basadi besteht regelmäßiger Kontakt vor Ort.
Im Forum SCHWERengagierTE wurden selbstgestrickte Wollwaren und Marmeladen für den guten Zweck verkauft.

29. Oktober 2016 - Süleymaniye Moschee Schwerte

Wir durften heute die Süleymaniye Moschee Schwerte begrüßen. Die Moscheegemeinde ist in vielfältiger Weise engagiert, hierzu gehört die Förderung des interreligiösen Dialoges, die Förderung der Kultur und des  Zusammenlebens von Menschen unterschiedlicher Religionen und Kulturen sowie die Völkerverständigung und Toleranz. Aber auch die soziale Betreuung und Beratung der Gemeindemitglieder und die  Erhaltung der Gebetsstätte, die Förderung von Sport, Jugend- und Frauenarbeit und vieles mehr gehört zum aktiven Engagement, das die Mitglieder am 29. Oktober 2016 im Forum SCHWERengagierTE Interessierten gerne vorgestellt haben. Fremdes“ oder das „Verschiedene“ wurde mit Informationen bekanntgemacht und vorgestellt, damit Vorurteile und Ängste abgebaut werden können.

26. Oktober 2016 - Vernetzungskonferenz

Durch Debatten klüger werden.
Bürgerengagement und Bürgerbeteiligung  - zwei Seiten einer Medaille? war Frage und Thema der Vernetzungskonferenz Mitmachen- Mitbestimmen – Mitgestalten, an der ca. 60 Personen aus Vereinen, Initiativen, Politik, Verwaltung und Wirtschaft teilnahmen. Prof. Dr. Roland Roth zeigte was Kommunen brauchen, um sich zur Bürgerkommune zu entwickeln und die Förderung von Bürgerengagement und Bürgerbeteiligung zu ihrem Kerngeschäft zu machen. Hier können Sie das ausführliche Protokoll zu seinem Vortrag herunterladen.

Beteiligung, so Roland Roth wird in Deutschland in erster Linie über die repräsentative Demokratie des Rates und der Parlamente gedacht. Immer deutlicher wird allerdings, dass die Akzeptanz politischer Entscheidungen mit dem Grad der Bürgerbeteiligung wächst. Gehört und ernst genommen zu werden wird Bürgerinnen und Bürgern immer wichtiger und wenn dies nicht durch Verwaltung und Politik organisiert wird, organisieren sich die Bürger selbst, wie z. B. Stuttgart 21 oder Bürgerbadbewegungen zeigen.

Forschungen zeigen, dass die Mehrheit der Bevölkerung sagt, es ist in Ordnung Entscheidungen, die politisch getroffen worden sind abzulehnen. Eine vorgeschaltete Debatte kann Meinungen verändern, warb deshalb Roland Roth für offene Beteiligungsverfahren.

Untersuchungen zeigen auch, dass 60% bis 80%  der Menschen Beteiligung bei bestimmten Sachthemen will. Diese Veränderung im Demokratieverständnis hat damit zu tun, dass Menschen besser gebildet, ihre Fähigkeiten zahlreichen geworden sind und ihr Kompetenzbewusstsein größer geworden ist. Es gibt eine Selbstwirksamkeitsvermutung – etwas bewegen und gestalten zu können.

Jede Kommune geht dabei ihren eigenen Weg.
Beispielhaft ist die Einführung kommunaler Beteiligungsleitlinien, die bestimmte Standards von Beteiligung festschreiben, die auch politischer beschlossen und somit verbindlich sind. Hierzu gehören die frühzeitige Information der Bürgerinnen und Bürger über Stadtentwicklungsthemen und Planungen z. B. über so genannte Vorhabenlisten. Auch die Festschreibung eines Beteiligungsmuss ab einer bestimmten Summe, also die Pflicht zur Beteiligung beim Einsatz höherer Geldsummen, die in der Regel Steuergelder sind gehört dazu.

Was braucht die Bürgerkommune?
Langen Atem und einen Mentalitätswandel.
Der Weg zur Bürgerkommune, die die Förderung von Bürgerengagement und Bürgerbeteiligung zu ihrem Kerngeschäft macht, endet nicht. Es geht darum durch Debatten klüger zu werden. Bürgerproteste müssen abgeholt und die darin vorhandenen Kompetenzen der Bürgerschaft genutzt werden. Neue und andere Ideen führen zu besseren Entscheidungen und zu mehr Verantwortlichkeit bei jedem Einzelnen (Bsp. Bürgerbäder – Elsebad).
Aber nicht nur Rat und Bürgermeister stehen vor einem Mentalitätswandel. Auch die Anforderungen an Bürgerinnen und Bürger steigen. Sie müssen sich kundig machen und Zeit investieren.

Lernprozess
Beteiligung ist ein Lernprozess. Hierfür gibt es z. B. in Baden-Württemberg Ausbildungsgänge. Hier werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung zu Trägern der Idee Bürgerbeteiligung. Bürgerbeteiligung wird zum Kerngeschäft der Verwaltung. Wichtig ist es, so Roth Kitas und Schulen in den Prozess zu integrieren damit Beteiligung und Engagement früh gelernt wird. 2006 führte Baden-Württemberg ein themenorientiertes Engagement in Schulen ein. Eine verpflichtende Form Engagement praktisch zu erfahren und zu lernen. Stärkend wirkt auch, dass laut Untersuchungen mittlerweile 2/3 aller Familien Verhandlungsfamilien sind, in denen diskutiert wird, um zu Lösungen zu gelangen. Kinder werden nach ihrer Meinung gefragt.

Ressourcen
Eine weitere Grundlage für Beteiligung ist Zeit, Geld und Personal. Nicht nur Beteiligungsverfahren kosten Geld und den Einsatz von (zuvor geschultem) Personal sondern auch Beteiligungsprojekte brauchen Geld. Hierfür können Fonds eingerichtet oder Budgets aufgelegt werden. Beispielhaft in der Beteiligung von Schülerinnen und Schülern sind Schülerhaushalte. Die Schülerschaft bekommt z. B. 7000,00€ und entwickelt Projekte um ihre Schule schülerfreundlich zu gestalten. Diese Projektidee war besonders in Förderschulen eine große Erfahrung für Kinder und Jugendlichen, einfach nach ihren Ideen gefragt zu werden und diese auch umsetzen zu können, so Roth. Und nicht zuletzt braucht die Bürgerkommune eine Koordinierungsstelle für das Thema Beteiligung und Engagement.

Tricks
In der sich anschließenden Diskussion wurde Roland Roth nach Tricks befragt, wie das Thema Bürgerengagement und Bürgerbeteiligung nach vorne gebracht werden kann. Der Trick besteht darin, so Roth, dass alle es wollen. Rat und Verwaltung, insbesondere die Stadtspitze muss die Bürgerkommune wollen. 

22. Oktober 2016 - d.a.b.e.i.

Am Samstag, den 22. Oktober 2016 machte die Schwerter Handicap-Initiative „dabei… und mittendrin!“ beim Forum „SCHWERengagierTE“ Station und präsentierte von 10.00 bis 13.00 Uhr ihre Arbeit. Für musikalische Begleitung sorgten die Sängerin Katrin Przybylski und Keyboarder Volker Bussmann und machten Vorfreude auf das inklusiven Musikfestival „InSound“ am 28. Oktober in der Rohrmeisterei, dem nächsten großen Projekt der Initiative. Die Marktbesucher hatten am Stand die Chance, Karten für das Festival zu gewinnen.

15. Oktober 2016 - Die BRÜCKE

Am 15. Oktober begrüßten wir von 10 bis 13 Uhr Die BRÜCKE - Sterbe- und Trauerbegleitung Schwerte e.V. Neben allgemeinen Informationen über die Arbeit des Vereins standen Begleiter/innen für Fragen zur Verfügung. Dazu erzählte Antje Drescher, Gründerin und ehrenamtliche Geschäftsführerin, von 30 Jahren Sterbe- und Trauerbegleitung in Schwerte. Ihre Kollegin Brigitte Kollodej stellte den Besuchsdienst der BRÜCKE vor.

08. Oktober 2016 - ZWAR-Gruppe Mitte

Am zweiten Oktoberwochenende begrüßten wir die ZWAR-Gruppe Mitte. ZwAR ist eine aktive Gruppe von Menschen, die in der Lebensphase "Zwischen Arbeit und Ruhestand" ihre gewonnene Freizeit neu gestalten. Die ZwAR-Basisgruppe trifft sich zweimal im Monat donnerstags im Bürgersaal des Schwerter Rathauses. Dort stimmt die Gruppe selbstorganisiert und selbstbestimmt die Vorhaben und Projekte ab. Jede/r Einzelne kann durch Ideen, Interessen, Wünsche und Bedürfnisse durch Vorschlag oder Engagement das Programm und die Aktivitäten mitgestalten. Es haben sich bereits vielseitige Interessensgruppen gebildet . Durch die regelmäßigen Begegnungen können sich die Aktiven motivieren, anregen, unterstützen und offen und herzlich miteinander umgehen. Ziel ist es, in Gemeinschaft älter zu werden.

01. Oktober 2016 - Caravan NEXT

Das Projekt Caravan NEXT bereitet für Mai 2017 ein viertägiges Theaterfest in Schwerte vor.
Die Stadt wird sich für ein paar Tage auf farbenfrohe und heitere Weise verwandeln und dabei die Gesichter ihrer Menschen und die Orte der Stadt neu entdecken. Gemeinsam mit Menschen aus unterschiedlichen Umfeldern schafft es Begegnungen mit Mitteln des Theaters.
Caravan NEXT ist ein EU-gefördertes, langfristiges und gemeinnütziges Projekt, in dem Theater aus 13 europäischen Ländern zusammenarbeiten. Den deutschen Teil richten die Rohrmeisterei und STUDIO 7 gemeinsam aus. In den nächsten Monaten realisieren sie Aktionen, die zu einem großen Fest im Mai 2017 hinführen.
Das Besondere: Dieses Fest wird von den teilnehmenden Bürgerinnen und Bürgern selbst gestaltet.
Auf dem Forum SCHWERengagierTE stellten Theaterregisseur Christoph Falke, sowie die Schauspieler Patricia Marioli und Simon von Oppeln-Bronikowski das Projekt vor.

24. September 2016 - Faire Woche

Anlässlich der „Fairen Wochen“ (16.-30.09.2016) informierten wir über sozial verantwortliche Produkte. In Kooperation mit der Verbraucherzentrale Schwerte boten wir Infomaterial zum Thema Fairtrade sowie ein Rezeptheft an. Dazu begrüßten wir von 10 bis 13 Uhr Otfried Altfeld vom ayuda Weltladen, der faire Produkte aus dem Sortiment anbot und als Ansprechpartner zum Thema bereitstand. 

Zu den Zielen des Weltladens gehört: mehr Gerechtigkeit im Welthandel, Priorität der Verbesserung der Lebens- und Arbeitsverhältnisse der Produzenten in den Dritte - Weltländern gegenüber dem Profit, Hilfe zur Selbsthilfe der Bauern und Kunsthandwerker in der Dritten Welt, Vermittlung von Informationen über die Ursachen der menschenunwürdigen Lebensverhältnisse und über die Arbeit des Fairen Handels.

17. September 2016 - Woche der Wiederbelebung

Anlässlich der "Woche der Wiederbelebung" (19.-25.09.) initiierten die Schwerter René Bressen, Daniel Polesny und Moritz Steffan einen Aktionstag unter dem Motto "Ein Leben retten. 100 Pro Reanimation". Zahlreiche Interessierte konnten sich im Museum und auf dem Marktplatz über lebensrettende Erste Hilfe Maßnahmen informieren.

Da der letzte Erste-Hilfe-Kurs in der Regel schon länger zurück liegt, ist es wichtig, das Reanimationswissen aufzufrischen und für den Notfall gewappnet zu sein. Hier setzt die vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) unterstützte „Woche der Wiederbelebung“ unter dem Motto „Ein Leben retten. 100 Pro Reanimation“ an. Ziel ist es, das Bewusstsein für lebensrettende Fähigkeiten jedes Einzelnen zu schärfen, Hemmschwellen abzubauen und über lebensentscheidende Sofortmaßnahmen zu informieren. Dabei steht die sich leicht zu merkende Botschaft der Reanimation im Vordergrund: „PRÜFEN. RUFEN. DRÜCKEN!“.

10. September 2016

Unser zweites "Forum SCHWERengagierTE" fand parallel zum Pannekaukenfest auf dem Marktplatz statt.
Wir konnten viele anregende, produktive Gespräche führen.

03. September 2016 - Eröffnung und Pannekaukenfest

Die Eröffnung des Forums "SCHWERengagierTE" am Samstag, den 03. September 2016 war ein voller Erfolg. In vielen Einzelgesprächen haben wir Kontakt mit Engagierten aufgenommen, die sowohl auf dieser Homepage als auch beim Forum ihre gute Sache vorstellen wollen. Wenn auch Sie Interesse haben, schreiben Sie uns eine Mail oder schauen Sie einfach mal beim Forum vorbei: jeden Samstag von 9 bis 13 Uhr in der Halle des Ruhrtalmuseums.

Sie können Ihre Projekte auch selbst auf unserer Homepage einstellen, und zwar hier.

Zum Auftakt präsentierte der Hanseverein Schwerte das mittlerweile 20. Pannekaukenfest, das am 10./11. September auf dem Marktplatz stattfinden wird. Beim ersten Pannekaukenfest standen eine Handvoll Engagierte vom Oberschicht der Schwerter Nachbarschaften und der Werbegemeinschaft an einem Tapeziertisch in der Fußgängerzone. Heute ist das Pannekaukenfest das größte Stadtfest Schwertes. Es wird komplett von Engagierten organisiert.

04. August 2016 - Vorstellung der Homepage

Am Donnerstag, den 4. August 2016, präsentierte das Team erstmals die Homepage www.SCHWERengagierTE.de in der VHS.
Knapp vierzig engagierte Bürgerinnen und Bürger wurden von Anke Skupin, Adelheid Grammon, Birgit Floss, Brigitte Fritz und Christopher Wartenberg über die Rubriken, den Service und die Funktionsweisen der Homepage sowie über die weiteren Aktivitäten der SCHWERengagierTEn informiert.

Im Laufe der Veranstaltung gaben die Besucherinnen und Besucher viel für die zukünftige inhaltliche Ausgestaltung und technische Funktionsweise der Homepage wichtiges konstruktives Feedback. 

Zum Abschluss stellten Anke Skupin und Christopher Wartenberg das "Forum SCHWERengagierTE" vor: Ab dem 03. September 2016 wird diese Anlaufstelle für bürgerschaftliches Engagement jeden Samstag von 9 bis 13 Uhr in der Halle des Ruhrtalmuseums und bei gutem Wetter auch auf dem Marktplatz sein. Neben der Beratung von Interessierten, der Information und Vernetzung von bereits SCHWERengagierTEn, werden sich hier jeden Samstag Initiativen, Vereine, Arbeitskreise, etc. präsentieren. Den Anfang macht der Hanseverein am 03.09. Die Schwerter Hanseaten wollen nicht nur für das Pannekaukenfest am 10. und 11. September werben, sondern vor allem davon berichten, wie aus einem Pannekaukenstand in der Fußgängerzone vor rund zwanzig Jahren das größte rein ehrenamtlich organisierte Fest der Stadt Schwerte werden konnte.
Viele weitere Initiativen haben bereits Interesse bekundet sich an weiteren Samstagen präsentieren zu wollen - nicht nur, um für sich zu werben, sondern vor allem, um anderen als Ideengeber für zukünftige eigene Projekte zu dienen.